Peter Krauß
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Als neuer Schulleiter des Paul-Klee-Gymnasiums Gersthofen begrüße ich Sie im Namen der Schulgemeinschaft ganz herzlich auf unserer Homepage.
Keine Institution, kein Betrieb, kein Verein und auch keine Schule können auf dieses wichtige Kommunikations- und Informationsmedium in der heutigen Zeit mehr verzichten. Nun kommt es bei einer Homepage in erster Linie auf die Aktualität an; nur dann kann sie ein zuverlässiges Informationsmedium sein und eine Plattform für die Kommunikation zwischen den Mitgliedern der Schulgemeinschaft, denen, die es möglicherweise werden wollen und denen, die vielleicht einfach nur neugierig sind auf das, was in unserer Schule passiert.

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Leider haben Schulen keine professionellen Betreuer ihrer Internetauftritte, sie können sich diese nicht leisten. Darum sind sie angewiesen auf die informationstechnische Kompetenz, aber auch und vor allem auf das Engagement einzelner Lehrer, die in ihrer unterrichtsfreien Zeit dieses Medium entwickeln, betreuen und – die zeitaufwändigste Arbeit – aktuell halten.

Aus diesem Grund möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Herrn StR z.A. Dirk Trebbels bedanken, der mit großem Zeitaufwand und mit bewundernswerter Begeisterung und Eigeninitiative unsere Homepage selbst entworfen hat und sie ständig auf dem aktuellen Stand hält.

Für alle diejenigen, die sich aus den verschiedensten Gründen für unsere Schule interessieren, gebe ich im Folgenden einige wichtige Informationen über unser Gymnasium:


Paul Klee Gymnasium
Schubertstrasse 57
D-86368 Gersthofen
Telefon: 0821/90675-0
Fax: 0821/90675-175
E-mail: sekretariat@gymgersthofen.de


1. Geschichte des Paul-Klee-Gymnasiums

Seit 1971 gibt es in Gersthofen ein Gymnasium, seit 1974/75 mit eigenem Schulgebäude und Außensportanlagen. 1985 wurde aus dem Gymnasium Gersthofen das Paul-Klee-Gymnasium. Ein Höhepunkt in unserer Schulgeschichte war 1991 die 20-Jahr-Feier mit der Ausstellung von Originalwerken unseres Namenspatrons Paul Klee. Anlässlich der 25-Jahr-Feier besuchte 1996 Alexander Klee, der Enkel Paul Klees, unsere Schule. Zum 30-jährigen Jubiläum 2001 wurde das Schulgebäude generalsaniert und bekam dabei das heutige Erscheinungsbild.
Im Schuljahr 2004/2005 wurde bayernweit das G8 eingeführt – beginnend mit den 5. und 6. Klassen. Das bedeutet: normalerweise nur noch 8 Jahre Gymnasium bis zum Erreichen des Abiturs, Intensivierungsstunden, Veränderungen der Stundentafeln,  zunehmender Nachmittagsunterricht, neue Raumkonzepte. Die notwendige Folgen: einerseits der Umbau des bestehenden Schulgebäudes (mit zweitem Computerraum und umgewidmeten Räumen zum Experimentieren in Natur und Technik) und andererseits der Anbau eines neuen Gebäudeteils mit Aufenthaltsräumen für Mittagsverpflegung, Mittagsbetreuung und Intensivierungsstunden.
Am 04. April 2006 erfolgte der Spatenstich für diesen Anbau, im Februar 2007 wurde er fertig gestellt. Seither essen im neuen Speisesaal jeden Tag zwischen 80 und 150 Schüler in der Mensa zu Mittag, entspannen sich bei Billard oder Kicker oder bereiten sich in Arbeitsräumen auf die nachmittäglichen Unterrichtsstunden vor.
Als letzte Baumaßnahmen wurde in den vergangenen Sommerferien das Dach des naturwissenschaftlichen Trakts saniert und in die Dreifachturnhalle eine neue Lüftung und Heizung eingebaut


2. Die Ausbildungsrichtungen

Das Paul-Klee-Gymnasium ist ein naturwissenschaftlich-technologisches (NTG), sprachliches (SG) und wirtschaftswissenschaftliches (WSW) Gymnasium. In allen drei Zweigen wird mit Englisch als 1. Fremdsprache begonnen, in der 6. Klasse kommt im NTG und im WSW-Zweig Latein oder Französisch als 2. Fremdsprache hinzu. Im SG-Zweig wird in Klasse 6 verpflichtend Latein unterrichtet, weil Französisch in der 8. Klasse als 3. Fremdsprache dazu kommt.
Die eigentliche Entscheidung über die Wahl des Schulzweiges (NTG, SG oder WSW) fällt aber erst zu Beginn der Mittelstufe, also mit Beginn der 8. Klasse: mit der Bezeichnung "Profil" werden ab dieser Jahrgangsstufe die Schwerpunktstunden des jeweiligen Zweiges benannt. So stehen z. B. im SG in der 8. Klasse 5 Stunden für die 3. Fremdsprache zur Verfügung, das NTG verfügt über je 2 Stunden Physik und Chemie sowie eine weitere Profilstunde, das WSW über einen Schwerpunkt in Wirtschaft und Recht sowie 2 Wochenstunden Wirtschaftsinformatik.
Als spät beginnende Fremdsprache bieten wir zu Beginn der 10. Jahrgangsstufe Spanisch an, die 2. Fremdsprache kann dafür abgelegt werden.

Stundentafel im achtjährigen Gymnasium
(Stand September 2007)

Pflichtfächer

alle Zweige

NTG

SG

WSW

Jahrgangsstufe

5

6

7

8

9

10

8

9

10

8

9

10

Religion/Ethik

2

2

2

2

2

2

2

2

2

2

2

2

Deutsch

5

4

4

4

4

3

4

4

3

4

3

3

Englisch

5

4

4

3

3

3

3

3

3

3

3

3

Latein/Französisch

 

4

4

4

3

3

4

3

3

4

3

3

Französisch

 

 

 

 

 

 

4

4

4

 

 

 

Mathematik

4

4

4

3

4

3

3

4

3

3

4

3

Physik

 

 

 

2

2

2

2

2

2

2

2

2

Chemie

 

 

 

2

2

2

 

2

2

 

2

2

Biologie

 

 

 

2

2

2

2

2

2

2

2

2

Natur und Technik

3

3

3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Profilstunden

 

 

 

2

2

2

 

 

 

 

 

2

Geschichte

 

2

2

2

2

1+1*

2

2

1+1*

2

2

1+1*

Geographie

2

 

2

2

 

2

2

 

2

2

 

2

Wirtschaft/Recht

 

 

 

 

2

2

 

2

2

2

2

2

Sozialkunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2

1

Wirtschaftsinformatik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2

2

2

Kunst

2

2

2

1

1

1

1

1

1

1

1

1

Musik

2

2

2

1

1

1

1

1

1

1

1

1

Sport

3

3

3

2

2

2

2

2

2

2

2

2

Intensivierung

3

3

2

2

2

2

2

2

2

2

2

2

*: im 1. Halbjahr Geschichte, im 2. Halbjahr Sozialkunde


3. Größe und Ausstattung der Schule

Zur Zeit besuchen 882 Schüler und Schülerinnen das Paul-Klee-Gymnasium, aufgeteilt in 27 Klassen und die Kollegstufe. Somit gehören wir zu den „mittelgroßen Schulen“.
Diese Größenordnung beinhaltet zwei wesentliche Vorteile: zum Einen können noch viele Wahlmöglichkeiten angeboten werden, sei es die Sprachenwahl, die „Zweigwahl“, die Kurswahl in der Kollegstufe oder das Angebot an Wahlkursen und Arbeitsgruppen aller Art - zum Anderen bleibt unserer Schule überschaubar und familiär.
Unsere Ausstattung ist recht beachtlich: zeitgemäße Fachräume, variable Klassenzimmer, gepflegte sanitäre Anlagen, großzügige Sportanlagen, ein Kollegiatenraum mit Computern und Internetanschluss, ein Freizeitraum mit internetfähigen Computern für jüngere Schüler, Kicker und Billard, Schülerbibliothek, ein Fotolabor, Werkräume, zwei Computerräume, ein Meditationsraum - in fast allen Bereichen können wir somit den Bedürfnissen unserer Schüler und Schülerinnen gerecht werden.
Für Aufführungen, Ausstellungen, Konzerte, Theater und sonstige Schulveranstaltungen stehen eine große Aula und die „kleine Halle“, jeweils mit einer Sitztribüne zur Verfügung.


Seit Dezember 2007 sind wir nun auch eine "Offene Ganztagsschule". Eltern können Ihre Kinder bis zu 4 Nachmittage in der Woche zur Betreuung anmelden. Diese übernimmt ein Erzieherteam der St. Gregor-Jugendhilfe. Nach einem gemeinsamen Mittagessen werden die Hausaufgaben erledigt, gelernt oder Lernstoff wiederholt. Anschließend steht gemeinsamen Spielen auf dem Programm. Die Ganztagesgruppe hat auch ein eigenes Zimmer in der Schule, das sie nach eigenem Geschmack gestalten kann.


4. Was uns wichtig ist

Eigentlich sind wir ein ganz normales Gymnasium, an dem sich ca. 65 Lehrkräfte bemühen, Ihre Kinder zu vernünftigen, eigenständigen und verantwortungsbewussten jungen Menschen zu erziehen.
Dass das Erlernen und Erarbeiten von wichtigen Wissensgebieten einen großen Teil der Unterrichtszeit in Anspruch nimmt, ist unbestritten. Trotzdem bleibt ein beachtlicher Freiraum, den wir für die Förderung besonderer Begabungen nützen.
Dies geschieht zum einen innerhalb der unterschiedlichsten Wahlkurse - von Internet bis Chor und BigBand, von der English Drama Group bis zur Ölmalerei - zum Anderen bei verschiedenen Wettbewerben wie z. B. „Jugend forscht“, „Börsenplanspiel“ oder gestalterischen Projekten aller Art, bei denen wir uns schon häufig auszeichneten. Die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und der Situation der Zwangsarbeiter in dieser Zeit hat sich eine Arbeitsgruppe zum Thema gemacht, deren Aktivitäten bundesweit bekannt wurden.
Zur allgemeinen Hochschulreife, dem Endziel des Gymnasiums, gehört nicht nur umfangreiches Wissen auf verschiedenen Fachgebieten, sondern auch Charaktereigenschaften wie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine positive Lebenseinstellung. Um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen, versuchen wir neue Unterrichtsformen wie Lernzirkel, fächerübergreifende Teamarbeit und andere offene Unterrichtsformen zu pflegen. Tutorensystem und Streitschlichterprogramm, Schulsanitätsdienst und Bus-Security, SMV-Arbeit und Schülerzeitung, Lerntrainer und Sportmentoren, Schüleraustausch und Klassenfahrten, Klassensprecherseminar und musische Arbeitstage, Sozialpraktika und Besinnungstage, "Bewegte Pause", all diese Aktivitäten fördern die Teamfähigkeit und machen den Schulalltag lebendig. Schulaufführungen, Ausstellungen und Konzerte, Ergebnisse praktizierter Teamarbeit, verteilen sich über das gesamte Schuljahr. Über diese „Events“ informierten wir Sie, sehr geehrte Eltern, durch das regelmäßig erscheinende PKG-Info, durch Rundschreiben, Einladungen und Presseberichte und – am Ende des Schuljahrs, durch den Jahresbericht.
Für Innovationen, neue pädagogische Ansätze, Optimierung und Koordinierung der Zusammenarbeit aller innerhalb der Schulgemeinschaft aktiven Gruppen sorgt seit einigen Jahren ein Team zur Schulinnovation. Somit können neue Erfahrungen aus zahlreichen Lehrerfortbildungen und Seminaren wirkungsvoll in den Schulalltag integriert werden. Unterstützt wird unser pädagogisches Bemühen durch einen aktiven Elternbeirat, rührige Vertreter der Schülerschaft und einen für alle Wünsche offenen Förderverein.
Vielleicht sind wir ja doch eine ganz besondere Schule?


 
 
 

 

 

 
   
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