Schulpartnerschaft mit der Firma Humbaur

 

Jetzt ist es offiziell: Im Rahmen einer Schulpartnerschaft wird das Paul-Klee-Gymnasium und das mittelständische Unternehmen Humbaur in Gersthofen zukünftig enger zuammenarbeiten und voneinander profitieren. Heute wurde der Vertrag für die Schulpartnerschaft offiziell unterschrieben.

Oliver Czech, Geschäftsleitung Produktion/Logistitk bei Humbaur, und Peter Krauß, der Schulleiter des Paul-Klee-Gymnasiums in Gersthofen, unterzeichnen die Partnerschaftsvereinbarung.

Bild: Sabine Roth

„Wir wollen Zugriff auf die jungen Leute haben und wir brauchen den Nachwuchs!“, so Oliver Czech von der Humbaur-Geschäftsleitung. Humbaur kann der Schule etwas Interessantes geben und die Schule bringt im Gegenzug interessierte Schüler. Dieses Miteinander ist sehr wichtig. Czech betont, das Humbaur vielseitige Praktika anbieten kann. Die Schüler können dann austesten, ob es als Beruf für sie in Frage kommt.

Der Direktor des Gymnasiums Peter Krauß freut sich sehr über diese nun offiziell besiegelte Partnerschaft mit der Firma Humbaur. „Wir haben lange gewartet, bis wir den optimalen Partner gefunden haben“, so Krauß bei der Begrüßung. Nicht nur der FCA soll für seine Schule im Vordergrund stehen – seit letztem Jahr ist das Paul-Klee-Gymnasium die Eliteschule für den FCA – auch die Praxisorientierung ist für seine Schüler sehr wichtig. Im Rahmen des P-Seminars wird es für die Oberstufenschüler Betriebsführungen, Praktika, Berufsinfo-Abende und für die Mittelstufe werden beim Berufsinfotag Auszubildende der Firma Humbaur im Klassenzimmer Rede und Antwort stehen.

Betriebspraktika sind heute wichtiger denn je. Bei Humbaur wird jeder Schüler fündig. 22 Lehrlinge werden in dem Gersthofer Traditionsunternehmen in sechs Berufen ausgebildet.

Schulpartnerschaften sind nachhaltig und auf Dauer angelegt. Eine solche Partnerschaft ist für die Schüler enorm wichtig, wenn sie sich in Richtung Beruf orientieren müssen. Für die IHK Schwaben ist die Schulpartnerschaft mit Humbaur etwas ganz Besonderes. Auch für das Unternehmen als auch für die Schüler ist das eine tolle Sache. Auszubildende werden händeringend gesucht. „Wir brauchen Fachkräfte!“, so Jürgen Korschinsky von der IHK Schwaben. Im Rahmen einer Schulpartnerschaft bekommt man Einblicke in Unternehmen und kann dann seine berufliche Entscheidung treffen. Auch nach dem Studium sollen die Schüler wieder zu den Unternehmen vor Ort zurückkehren. Die IHK Schwaben hat hier die Rolle als Anbahner und Netzwerknüpfer. Korschinsky ging auf die Vielfalt der Ausbildungsberufe ein, die immer weiter steige. Humbaur hat davon einige im Angebot und ist das Vorzeigeunternehmen in der Region. Das passt perfekt zum Vorzeige-Gymnasium in der Region!

Auch Michael Wörle, der Bürgermeister der Stadt Gersthofen, freut sich: „Humbaur bildet die ganze Schullandschaft, die es gibt, ab. Dieses Unternehmen ist Marktführer in seinem Bereich – ein klassischer Mittelständler, der sich mit der Region identifiziert und Employer Branding ernst nimmt. Die Schüler erhalten nun ein Verständnis für die unternehmerischen Zusammenhänge. Er wünscht von Seiten der Stadt Gersthofen alles Gute und viel Erfolg mit den Schulpartnerschaften.

 

 

 

 

 
   
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