Beschreibt der Film „Das Leben der Anderen“ von Florian Henckel von Donnersmarck wirklich das reale Leben der Menschen, die in der DDR lebten? Diese spannende Frage und viele mehr stellten sich die Schüler der 11.Klassen. Der Jahrgang findet das Thema DDR sehr interessant, da die meisten Schüler erst nach der Wiedervereinigung geboren sind und mit einem vereinigten Deutschland aufgewachsen sind. Aus diesen Gründen organisierten Frau Wiedemann und Frau Kosatschek über die Hans-Seidel-Stiftung am 15.Oktober 2008 einen Vortrag von Thomas Luckow. Dieser ist in der DDR aufgewachsen und hat auch seine Jugend dort verbracht. Herr Luckow zeigte und erläuterte uns die Schlüsselszenen des Films und zeigte uns unter anderem an dem Beispiel, wie die Stasi die Wohnungen der Menschen überwachte, was nur Fiktion oder Realität ist. Außerdem berichtete er über seinen Aufenthalt im Gefängnis in Bautzen, in dem er wegen Verdacht auf Republikflucht mehrere Jahre gefangen gehalten wurde und dass er in dieser Zeit keinen anderen Inhaftierten gesehen hatte. Wir Schüler fanden diesen Vortrag sehr aufschlussreich, weil wir uns jetzt besser vorstellen können, wie das Leben „auf der anderen Seite der Mauer“ war. Zum Schluss möchte sich der komplette 11.Jahrgang beim Referenten Herrn Luckow, bei dessen Frau, sowie bei der Hans-Seidel-Stiftung bedanken, die uns diesen Vortrag finanzierten! Außerdem geht ein besonderer Dank an Frau Wiedemann und Frau Kosatschek, die uns diesen Einblick erst ermöglichten!
Herzlichen Dank!
Carina Schöpp & Anne Barl, 11c
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