LK Physik im Klinikum

Der LK Physik (K13) besuchte am 28.1.2010 die Abteilung für Nuklearmedizin am Klinikum Augsburg. Die Kollegiaten erfuhren von Herrn Prof. Dr. Sciuk, dem Leiter dieser Abteilung, welche strahlenmedizinischen Verfahren inzwischen genutzt werden, um einen Blick ins Innere des menschlichen Körpers zur Entdeckung von Krankheiten zu ermöglichen und diese zu lokalisieren. So werden, um Stoffwechselvorgänge zu untersuchen, gezielt Spuren solcher radioaktiver Substanzen in den Körper geschleust, die sich bevorzugt an bestimmten Organen anlagern.  Herr Dipl.Phys. Wengenmair, ein Mitarbeiter der Abteilung, stellte die physikalischen Grundlagen vor, mit denen die Strahlenmedizin arbeitet.

Einen Schwerpunkt unseres Besuches bildete die Positronenemissionstomographie (PET), sie ergänzt sich hervorragend mit der herkömmlichen Computertomographie bei der Untersuchung verschiedener Krankheitsbilder. Während bei der CT-Untersuchung mit Röntgenstrahlung gearbeitet wird, nutzt die PET die Tatsache, dass bestimmte Nuklide Positronen freisetzen, welche sich sofort mit Elektronen verbinden, um gemeinsam durch radioaktive Gammastrahlung vernichtet zu werden

Dr. Keller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
   
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