Zur Rekonkretisierung der Kunst- und Kulturpolitik Ludwigs I. organisierten unsere Geschichtslehrer der K12, also Herr Auernhamer, Herr Kumpf und Herr Dr. Lehmann für Dienstag, den 23. Oktober eine Exkursion nach München.
Ludwig I. wollte München zum kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum in Deutschland machen und ließ infolgedessen eine Vielzahl von bedeutenden Bauwerken und Denkmälern von namhaften Architekten und Künstlern errichten
Den Schülern waren im Vorfeld Referatsthemen anvertraut worden, die sie unmittelbar vor passender Kulisse halten sollten – bei konstanten 2°C und Dauerregen. Davon unbeeinflusst machten sich die jeweiligen Lehrer mit ihren Kursen nun vor Ort an die Arbeit, die einzelnen Bauwerke aufzuspüren und zu besprechen. So wurden im Einzelnen die Ludwigstraße mit der Universität, die Feldherrnhalle, die Staatsbibliothek, der Königsplatz mit Glyptothek, Propyläen und Antikensammlung, die Pinakotheken, der Königbau der Residenz, St. Bonifaz , die Ludwigskirche und zahlreiche weiteren von Ludwig I. erbauten und gestifteten Stätten besucht.
Häufig hätte man angesichts der prachtvollen Kulisse länger verweilen mögen, aber die Zeit drängte, so gewannen wir infolge der immensen Anzahl von Bauten allenfalls einen Überblick. Aber wir waren uns alle einig, dass es sich lohnen würde, mehrmals München zu besuchen, um die einzigartige Museumslandschaft näher kennen zu lernen.
Alle Kurse schafften es, die die zahlreichen Referate zu bewältigen und uns einen guten Eindruck von der Schaffenskraft und vom Ideenreichtum Ludwigs I. zu verschaffen. Am Ende blieb sogar noch die Zeit, das Universitätsviertel zu durchstreifen.
Als der Bus dann am Nachmittag in der Ludwigsstraße mit laufendem Motor die Rückfahrt ankündigte, waren alle froh, wieder im warmen sitzen zu dürfen und das Gesehene zu verarbeiten.
Alles in allem war die Exkursion überaus lehrreich und eine prima Methode, der K12 die Geschichte der bayerischen Hauptstadt und das kulturpolitische Wirken Ludwig I.’ näher zu bringen und zu veranschaulichen. (Rekonkretisierung eben J)
Stefan Heigl, 5.11.07
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