Am 5.6.08 (früh um 4 Uhr!) machten wir uns auf den Weg nach Neapel. Begleitet von Herrn Schindler und Herrn Lippert erreichten wir per Flieger und Bus zügig unser Quartier, so dass noch genügend Zeit blieb, Strand und Meer zu testen. Am Abend trafen wir uns dann alle in einer nahe gelegenen Pizzeria und genossen bei reichlich Pizza den morbiden Charme des Mezzogiorno.
Nach gemeinsamem Frühstück begann am nächsten Tag der wissenschaftliche Teil unserer Exkursion. So konnten wir auf dem Weg zu den Phlegräischen Feldern sozialgeographische Studien betreiben, in dem wir das aktuelle Müllproblem der Vororte von Neapel dokumentierten. Auf den Campi flegrei schließlich erlebten wir hautnah die Macht der endogenen Kräfte und konnten uns ein Bild der südeuropäischen Vegetationsformen der Macchia machen. Leider mussten wir auch feststellen, dass auf die klimatischen Gegebenheiten dieser Region nicht immer Verlass ist: So mussten wir die Altstadt von Neapel bei einsetzendem Regen in Kleingruppen selbstständig erkunden. Dank des praktischen öffentlichen Verkehrsmittel der Circumvesuviana (eine Art S-Bahn) war es auch kein Problem, wieder nach hause zu finden.
Am dritten Tag stand schließlich die Ausgrabungsstätte von Pompeji auf dem Programm- und auch hier konnten wir anfangs auf den Regenschirm nicht verzichten. Nachdem sich auch der Vesuv hinter den Wolken versteckt hatte, beschlossen wir, am Nachmittag das schöne Städtchen Sorrent zu besichtigen.
Natürlich wäre die ganze Fahrt unvollständig gewesen, wenn wir nicht auf dem Vesuv gestanden hätten. Also erklommen wir ihn (per Shuttle Bus) am letzten Tag. Unser Versuch durch ein angedeutetes Menschenopfer (Entsorgung des Kursleiters im Krater -> siehe Foto!) den Wettergott gnädig zu stimmen, war schließlich von Erfolg gekrönt, und so konnten sich einige Sonnenhungrige am Nachmittag am schwarzen Lavastrand nochmals so richtig von den Strapazen erholen. Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen in einem idyllischen Örtchen mit Blick auf den Vulkan und die Bucht von Neapel traten wir dann am nächsten Tag die Heimreise an, um uns wieder den Pflichten der Zivilisation zu stellen.
Der LK Geo
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