Sprachreise nach England in den Osterferien

 

Busfahrt – Erster Teil
Von Gersthofen über Mannheim, Köln, Callais und Dover erreichten wir nach 19 Stunden unser ersehntes Ziel Broadstairs in Kent. Unsere lange Zeit im Bus versüßten wir uns sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt, diesmal über Belgien und Luxemburg, mit zahlreichen Filmen bis spät in die Nacht (3 Uhr morgens) und einigen wenigen(!) Stunden Schlaf :-) Als wir gegen Mittag in Callais ankamen, mussten wir noch durch die Passkontrolle, ehe wir auf die Fähre "Seafrance" durften. Weil wir früher als geplant Dover erreichten und uns die Zeitumstellung noch eine zusätzliche Stunde bescherte, besichtigten manche das Castle von Dover. Der andere Teil war bei den bekannten White Cliffs und wiederum andere vertrieben sich die Zeit in einem Café. Unser Busfahrer Oli ließ sich wirklich durch nichts aus der Ruhe bringen, seien es die Filme, der Linksverkehr, die engen Straßen oder lautes Singen (oder doch eher Grölen?!!).

Gastfamilien
Als wir am Sonntag völlig erschöpft von der Fahrt ankamen, hatten wir erst noch eine halbe Stunde, um den Ort zu erkunden und uns die Beine zu vertreten. Es machte sich die Aufregung breit und die Nervosität war allen ins Gesicht geschrieben. Dann wurden auch schon die ersten abgeholt. In den Gastfamilien selber wurden wir herzlich empfangen und waren recht froh, in einem Bett endlich Schlaf zu finden. Bei den meisten Familien ging der Alltag ganz normal weiter und man fühlte sich nicht als Gast, sondern schon fast als Mitglied der Familie. Man unterhielt sich viel, meistens aber übers Wetter und über die täglichen Aktivitäten.

Activities
Zuerst erkundeten wir Broadstairs durch ein Quiz, sodass am Schluss jeder wusste, wo sich die wichtigsten Gebäude befanden ( Kent School, Pavillion, Bleak House,...). Selbstverständlich gab es Preise in Form von Süßigkeiten für die ersten drei Plätze. Da sich nun jeder zurecht fand, trafen wir uns im Kino um "Das Beste kommt zum Schluss" (engl.: The Bucket List) anzuschauen. Natürlich auf Englisch !!! In den darauffolgenden Tagen durften wir uns einmal zwischen Basketball,Volleyball, Fußball, Tennis, Tischtennis, Schwimmen und einer Küstenwanderung entscheiden. Für die Schwimmbegeisterten hieß es dann gleich zwei Mal an einem Tag ins Wasser zu springen. Denn abends ging’s noch nach Deal ins sogenannte Erlebnisbad "Tides". Barn Dance mit "two hand swings", "left hand star" und "dosie- doe" war mindestens genauso spaßig wie der Karaokeabend in Margate. Es wurden bekannte Songs wie "WMCA" von Frau Steiner, Frau Link und anderen Lehrern, "My Happy Ending", "We'll rock you", "Sk8ter Boy", etc.von den Schülern zum Besten gegeben. Tagsüber waren wir einmal auch beim Bowlen. Am letzten Nachmittag durften wir in der Shopping Area "Westwood Cross" noch die fehlenden Souvenirs einkaufen, bevor es dann zum Abschluss in die KSE Disco ging.

 

Ausflüge
Unser längster und auch schönster Ausflug ging nach London. Gleich am Sonntag, also einen Tag nach der Ankunft, ging's in der Früh los. Schon im Bus begann unsere Stadtführung, allerdings nicht durch unseren "Reiseleiter", sondern durch unseren Busfahrer Oli, der wahnsinnig viele und interessante Dinge über die Stadt und ihre Vororte mitzuteilen hatte. Obwohl das Wetter dem Sonntag nicht die Ehre erwies, sondern typisch englisch war, stiefelten wir durch die Stadt. Wir besichtigten die typischen Touristenattraktionen wie Buckingham Palace, Big Ben, Westminster Abbey und Madame Tussaud's. Natürlich durfte auch eine Fahrt in der Londoner "Underground" nicht fehlen. Nach einem wirklich tollen Tag London war es schwer für die anderen Ausflüge dies noch zu toppen.
Die Canterbury Cathedral hatte es aber auch in sich. Durch die wunderschöne Altstadt von Canterbury geführt, gelangten wir dann zu dem riesigen Bauwerk, das alle auf Anhieb beeindruckte. Innen herrschte trotz vieler Touristen eine unglaubliche Stille. Es war einfach total schön, durch die Jahrhunderte alte Kirche zu laufen und sich die Architektur und die gigantischen Fenster anzusehen. Am Ende waren die meisten sogar erschrocken, fast zwei Stunden in einer Kirche gewesen zu sein und wären gerne noch länger geblieben.

Schule
Schule in den Ferien - oh, mein Gott, denken sich da die meisten Schüler und fassen sich an den Kopf. Aber Schule auf Englisch in der Kent School of English war ganz und gar nicht furchtbar. Jeden Morgen von neun bis viertel nach zwölf verbrachten wir dort unter der Woche lustige und lehrreiche Stunden. Nach einem Test zu Beginn unserer Schulzeit wurden wir in Gruppen eingeteilt. Im Unterrichtsstoff waren zwar nicht viele neue Dinge enthalten, dafür lernte man aber Land und Leute besser kennen. Nachdem die KSE eine internationale Schule ist, waren natürlich auch Schüler aus anderen Ländern anwesend, in unserem Fall eine Gruppe belgischer Schüler. Insgesamt war die Atmosphäre in den Klassenzimmern sehr entspannt und der Unterricht hat sogar Spaß gemacht- was einige von uns am Anfang nicht für möglich hielten.

Busfahrt – letzter Teil

Am Heimreisetag wurde uns vom englischen Zoll die rote Karte gezeigt und wir mussten in die "Black Box". Doch wir hatten Glück und es wurden "nur" 6 Koffer und deren Besitzer zum Durchleuchten aus dem Bus geholt. Glücklicherweise wurden wir nicht lange aufgehalten. Dieses Mal war die See - im Gegensatz zur ersten Überfahrt - nicht so ruhig und wir wurden morgens um 9 Uhr doch "etwas" durchgeschaukelt. Manche wagten sich dennoch hinaus und hatten dort eine Riesengaudi mit dem tosendem Wind und den hohen Wellen!!!


Im Namen aller Englandfahrer möchten wir uns auf diesem Weg nochmal bei Frau Steiner und Frau Link bedanken, die alles so toll organisiert haben und uns Kent Schülern allen eine wunderschöne erste Ferienwoche bereitet haben ! ! !

Ramona Sperling, Bianca Rehm, 10d

Achtung: Fotogallerie hat aufgrund der hohen Anzahl der Fotos lange Ladezeit, bitte etwas Geduld -> ca. 1,6 MB

 

 

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