Nach langen acht Stunden Fahrt in Bus und Zug kamen wir in Gorzow/Polen an. Vor sechs Monaten hatten wir uns von unseren neuen tschechischen und polnischen Freunden verabschiedet, als wir im Rahmen des Comenius-Projekts in Dvur Kralove/Tschechien waren. Nach unserer Ankunft ließen die ersten bekannten Gesichter nicht lange auf sich warten, als einige der polnischen Schüler an unserem Hostel auftauchten und uns voller Freude begrüßten. Nachdem wir uns fürs Erste in unseren 2er- bzw. 3er-Zimmern eingerichtet hatten, gingen wir zum Abendessen in eine kleine Pizzeria. Probleme mit der Sprache gab es glücklicherweise kaum, da zwei unserer PKGler fließend polnisch können.
An den folgenden Tagen ging es zum Frühstück, Mittag- und Abendessen in eine 1,5 km entfernte Kantine, zu der wir gemeinsam mit den tschechischen Schülern liefen.
Die Tage vergingen wie im Flug, zumal wir immer ein tolles Programm hatten. Beispielsweise besichtigten wir Gorzow und Bogdaniec ,Miedzyrzecz und Swinoujscie an der Ostsee, trafen die Bügermeisterin und grillten nach dem Besuch in einem Brotmuseum unter freiem Himmel. Besondere Highlights waren die Besuche im Speedway Stadium, in der Philharmonie, in einem riesigen Bunker aus der Nazizeit und in Swienoujscie, einem preußischen Soldatenfort, wo wir eine Führung bekamen und zum Abschluss mit einem Schwertschlag zu Kanonieren ernannt wurden.
Abends hatten wir dann Freizeit, die wir meist mit den Tschechen und Polen in der Stadt verbrachten.
Zum Abschluss unseres Besuchs gab es noch ein Quiz in der polnischen Schule mit allen Teilnehmern des Comenius-Projekts. In diesem Quiz wurde unser gesammeltes Wissen über unseren Besuch in Polen auf die Probe gestellt, und am Ende erreichte das deutsche Team 90 von 125 Punkten, womit wir aber knapp den Tschechen unterlagen.
Am nächsten Morgen war es leider soweit: der Abschied! Nach dem Frühstück sagten wir „Goodbye to EWRYBADY“ und dann ging es mit dem Bus auch schon wieder zurück nach Berlin. Dort besichtigten wir im Eiltempo einige bedeutende Sehenswürdigkeiten wie etwa das Brandenburger Tor oder den Reichstag. Nach einer anstrengenden, aber lustigen Fahrt kamen wir gegen 21 Uhr in Augsburg an und verabschiedeten uns voneinander. Zuhause gab es natürlich viel zu erzählen, aber die nächste Schulwoche rief schon wieder!
Im April dürfen wir uns dann auf den Besuch der tschechischen und polnischen Schüler freuen, doch bis dahin heißt es: Facebook!
Wir möchten uns ganz besonders bei allen Lehrern bedanken, die uns so einen tollen Aufenthalt ermöglicht haben, und so viel Geduld in vielen Situationen gezeigt haben!
Sarah Langenmayr, 9b und Fabienne Molela Moukara, 8b