Martin Thoma ist am 7.10.2010 in Freiburg von Fr. Prof. Dr. Nicole Schweikardt und Hr. Dr. Wolfgang Pohl zum Bundessieger in Informatik gekürt worden.
Die Schulgemeinschaft des Paul-Klee-Gymnasiums ist sehr stolz auf unseren ehemaligen Schüler Martin Thoma und gratuliert ihm ganz herzlich zu seinem großartigen Erfolg beim diesjährigen Bundeswettbewerb in Informatik. Wir freuen uns ganz besonders, dass Martins Leistungen und Bemühungen der letzten Jahre im Bereich der Informatik nun endlich eine angemessene Würdigung erfahren haben.
Neben zahlreichen privaten Projekten, engagierte sich Martin in den letzten Jahren auch für unsere Schule. Er programmierte nicht nur das Content-Management-System für unser Jugend-Forscht-Team bei Herrn Frankenberger, sondern ermöglicht seit kurzem auch allen Lehrern unserer Schule ihre Schulaufgabentermine mit seinem Online-Terminplaner "e-School" online zu verwalten. Auch einige andere Schulen nutzen diesen Service bereits.
Mit seiner ehemaligen Klasse 11a nahm er erfolgreich am FOCUS-Schülerwettbewerb 2008 /// ->FILM teil, sie gewannen gemeinsam einen Sonderpreis.
In seiner Zeit als Kollegiat, beteiligte er sich intensiv am Geschichtsprojekt von Hr. Dr. Lehmann, und schuf einen angemessenen Internetauftritt für die sehr umfangreichen Daten des Mietek-Pemper-Projekts.
Die Webseite des Fördervereins mit seiner Ehemaligen-Datenbank wurde ebenfalls von Martin erstellt.
- Der Bundeswettbewerb Informatik 2010 -
In der ersten Runde nahmen noch 1.039 SchülerInnnen aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Europa teil. 119 SchülerInnen schafften es in die zweite Runde des Wettbewerbes.
Von diesen verbliebenen 119 SchülerInnen haben es dann 28 Schüler, es war leider keine junge Dame mehr dabei, in die Endrunde vom 06.10.-08.10.2010 am Institut für Informatik (IIF) der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg teil. Darunter auch ein Teilnehmer aus Budapest / UNGARN.
In der Endrunde in Freiburg mussten sich die 28 Finalisten einer Jury aus 16 Informatikern von Schulen, Hochschulen und aus der Wirtschaft stellen. An den zwei Wettbewerbstagen galt es, in Teamarbeit kreative Lösungen zu Fragestellungen aus dem Bereich der Algorithmik und Spieltheorie zu entwickeln. Eine der Wettbewerbsaufgaben bestand darin, sehr große Datenmengen unter Verwendung von sehr wenig Speicherplatz zu verarbeiten. Eine Frage, die z. B. für Suchmaschinen im Internet oder für Online-Analysen von Telefonverbindungen wichtig ist, um rechtzeitig auf überlastete Leitungen reagieren zu können. In Einzelgesprächen konnten die Teilnehmer ihre Problemlösungsfähigkeit und ihr großes Informatik-Wissen unter Beweis stellen.
Die Endrunde des diesjährigen Bundeswettbewerbs Informatik und die Siegerehrung wurde zum ersten Mal vom Institut für Informatik in Freiburg ausgerichtet. „Es war unheimlich spannend zu sehen, wie vielseitig die Lösungen ausgefallen sind, die die Schüler erarbeitet haben. Das Motto unseres Informatikinstitutes lautet ‚Wir schreiben Zukunft‘ und ich bin überzeugt, heute einige Informatik-Talenten gesehen zu haben, die in naher Zukunft unsere sich schnell wandelnde, dynamische Disziplin mitprägen werden“, so der Eindruck von Prof. Dr. Bernd Becker, Dekan der Technischen Fakultät und Inhaber der Professur für Rechnerarchitektur am Institut für Informatik.
„Die Finalisten des Bundeswettbewerbs gehören zum Spitzennachwuchs der deutschen Informatik. Im gesamten Verlauf des Wettbewerbs haben sie eindrucksvoll nachgewiesen, dass sie sämtliche für dieses Fach wichtigen Kompetenzen und Begabungen im höchsten Maße besitzen“, fasst Schweikardt ihre Eindrücke der letzten Tage zusammen. „Der Bundeswettbewerb leistet so einen wichtigen Beitrag dazu, hervorragenden Nachwuchs für die Informatik und die Gestaltung der Informations- und Kommunikationsgesellschaft zu gewinnen.“
Der Bundeswettbewerb Informatik ist ein Leistungswettstreit für Jugendliche bis 21 Jahre. Er ist Kern der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF) der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie sowie des Max-Planck-Instituts für Informatik. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, von den Kultusministerien der Länder unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
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