Das FAKS-Theater spielt am 4. Mai 2016 am PKG für die Q11 das Stück „Der Jazzdirigent“


„Damals, in jener Zeit ..“ sagt die junge Frau auf der Bühne, doch was wie der Beginn eines Märchens klingt, ist die Geschichte ihres Onkels Paul Weißenburger: die Geschichte eines Mannes, der ungewollt in die grausamen und sinnlosen Mühlen der Nazi-Bürokratie gerät und dabei immer nur davon träumt, auf einem weißen Dampfer über den großen Teich zu schippern- um als Paul White Jazz zu machen, nichts als Jazz.
Das Theaterstück „ Der Jazzdirigent“ ist ein Stück über den Faschismus, ein Stück wider das Vergessen, das gerade Jugendlichen einen Zugang zu dieser Thematik vermitteln kann.

Die Schauspielerin Karla Andrä erzählt diese Parabel mit einer unglaublich wandlungsfähigen, den Text geschickt rhythmisierenden Stimme. Die beiden Musiker Josef Holzhauser (git, trp) und Uli Fiedler (kb) haben eine Art Soundtrack entwickelt, haben auf hohem Niveau Swing, Blues, Jazz ineinandergeschichtet.
Das FAKS-Theater spielte für die gesamte Q11 im Rahmen des Geschichtsunterrichts. Im Anschluss suchte Karla Andrä noch das Gespräch mit den Schülern, die durch das Stück sehr beeindruckt schienen.
Vielen Dank dem Förderverein und dem Jugendamt für die finanzielle Unterstützung des Projekts.


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