3. Brückenbauwettbewerb am PKG „Carbon vs. Holz“

 

Am 19.01 war es endlich so weit. Nach monatelanger Vorbereitung konnte endlich der Brückenbauwettbewerb, veranstaltet vom P-Seminar „Brückenbau“ unter der Leitung von Herrn Schmidt, bei uns in der Großen Halle stattfinden. Die Schüler der 9. und 10. Klassen (und alle anderen, die ihre Lehrer überzeugen konnten) sorgten für eine großartige Stimmung.

In den Weihnachtsferien hatten wir Holzbrücken gebaut, die zusätzlich zu den bereits im Sommer an der Universität Augsburg gebauten Carbonbrücken getestet werden sollten. Nach einem  Rückblick auf die vergangenen eineinhalb Jahre und einer kurzen Einführung ging es direkt mit dem ersten Test los. Dazu wurde die Brücke in eine Maschine eingespannt und dann belastet. Die erste Brücke – eine Balkenbrücke – legte direkt einen so guten Start hin, dass sie nicht zerstört werden konnte. Die Maschine kann die Brücken mit höchstens fünf Tonnen belasten, welche die getestete Balkenbrücke locker erreicht hat! Deshalb wird die Brücke am 14.02.17 eigens an den Lehrstuhl von Prof. Colling an der FH Augsburg gebracht, um sie dort mit einer noch größeren Maschine zu testen. Für den Wettbewerb zählt aber nicht das Gewicht, das die Brücke gehalten hat, sondern das Verhältnis belastetes Gewicht/Eigengewicht. Die erste Brücke erreichte damit einen großartigen Wert von über 1000! Keine andere Brücke konnte diesen Wert erreichen, die Zweitplatzierten hatten „nur“ einen Wert von 771 bei 3,5 Tonnen Belastung, was aber bereits sehr gut ist. Die Balkenbrücke von Kilian Hillebrand, Manuel Unglert und Jonas Schaller war damit der Sieger des Wettbewerbs. Respekt für diese tolle Leistung!

Als kleines Rahmenprogramm wurde eine Leonardobrücke auf Zeit gebaut (siehe Bild). Die Leonardobrücke ist ohne irgendwelche Kleber oder Schrauben so stabil, dass sie sogar einen Menschen tragen kann! Ziel war es, den Rekord des letzten Brückebauwettbewerbs zu unterbieten, was mit einer Zeit von 01:12 Minuten auch gelungen ist.

Zusätzlich zu den Holzbrücken wurden auch die Carbonbrücken belastet, wobei diese an die Leistung der Holzbrücken nicht herankamen. Das lag vor allem daran, dass Carbon sehr schwierig zu bearbeiten ist und deswegen die Brücken unsaub
erer verarbeitet waren. Die beste Carbonbrücke kam von Julia Baltruschat, Yvonne Riek, Lisa Ziegler und Valentin Rogg und hielt ein Gewicht von knappen 500 kg, bevor sie zusammenbrach. Bei einem Eigengewicht von 1,32 kg ein erstaunlich guter Wert!
Damit hat in unserem Test das Holz gegen das Carbon gewonnen.

Hier finden Sie den Artikel der Augsburger Allgemeine vom 20.01.17.

Vielen Dank an unsere Sponsoren Holzbau Hillebrand, die Fahrschule Dallhammer und den Elternbeirat, die uns bei unserem Projekt unterstützt haben.
Es war ein sehr toller Wettbewerb, der allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat.

Joanna Culas, Q12

 

 

 

 
   
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