Einmalige Gelegenheit
Handsignierte Farb-und S/W-Drucke von Horst Haitzinger zu erwerben

Preis für Farbkarikaturen € 60, s/w € 25.
Rahmen können dazu gekauft werden, müssen aber nicht. Magnetrahmen 40x50 cm 45 Euro, 60x80 82 Euro.

Zu bestellen bei Dr. Lehmann:
Tel: 0821/497862
e-mail: bernhard.lehmann@gmx.de

 

 

Horst Haitzinger
(*19. Juni 1939) ist wohl der bekannteste politische Karikaturist in Deutschland.


Beruflicher Werdegang

Horst Haitzinger wurde in Eferding (Österreich) als Sohn eines Gendarmeriebeamten geboren und ließ sich zunächst in der Gebrauchs- und Werbegrafik in Linz ausbilden. Danach wechselte er an die Kunstakademie in München, um dort Malerei und Grafik zu studieren.
Schon früh erkannte Haitzinger seine Begabung für die politische Karikatur, und bereits 1958 erschien seine erste Veröffentlichung im "Simplicissimus". 1963 begann Haitzinger nach seinen Abschlüssen die Tätigkeit als freischaffender Karikaturist und behielt auch fortan eine weitgehende Selbstständigkeit bei. Nach einigen Jahren, in denen er vornehmlich für den "Simplicissimus" arbeitete, wurde er 1968 Hauskarikaturist der Münchener Tageszeitung "tz". 1970 band er sich zusätzlich an die "Nürnberger Nachrichten" und 1981 schloss er einen Exklusivvertrag mit der Zeitschrift "Bunte". Über diese Blätter hinaus stieg die Popularität des "wohl bekanntesten Presse-Karikaturisten aus dem deutschsprachigen Raum" (SPIEGEL) durch zahlreiche Nachdrucke im In- und Ausland.
„Der zeichnende Journalist“
Bereits in den 80er Jahren galt Haitzinger - der Kabarettist Werner Schneyder nannte ihn einmal einen "zeichnenden Journalisten" - als einer der meistgedruckten und bestbezahlten Künstler des Karikaturisten-Genres.

Horst Haitzingers Vorbild

Haitzingers Aufstieg als Karikaturist begründete sein schon früh für alle Zeitungsleser unverwechselbarer, ebenso üppig wie humoriger Zeichenstil. Charakteristisch wurde aber auch die Liebe zum Detail, die früh eine gründliche Beschäftigung mit Politik verriet, sowie Haitzingers Kenntnis der literarischen und bildnerischen Vorlagen. Nicht umsonst nannte er als Vorbild den Zeichner Wilhelm Busch.
„Meister des deftigen Strichs“
Bekannt wurde er als "Meister des deftigen Strichs", der in einem unverwechselbaren Stil das bundesrepublikanische politische Geschehen treffsicher und mit beißender Ironie zu karikieren versteht. Täglich entsteht mindestens eine Karikatur. Über 14.000 Zeichnungen entstammen bisher seiner spitzen Feder. Haitzinger veröffentlicht auch regelmäßig Sammelbände mit seinen besten Karikaturen. In Ausstellungen zeigt er seine Zeichnungen und Ölbilder.

Arbeitsweise und Metaphern

Für seine Karikaturen kann er auf eine reiche Kenntnis literarischer und bildnerischer Vorlagen zurückgreifen. Täglich liest er Zeitungen und hört fast rund um die Uhr Radio, um keine aktuellen Nachrichten zu verpassen. Erst im Frühjahr 2004 hat er sich ein Fernsehgerät angeschafft.
Um 12 Uhr mittags beginnt Haitzingers Arbeitstag. Schnell muss ein aktuelles Thema mit den passenden Metaphern gefunden werden. Laut eigener Aussage hat sich der Karikaturist angewöhnt, vorrangig in Bildern zu denken. Für die bekanntesten Politiker dieser Welt stehen die Merkmale fest. Auch für bestimmte Sachverhalte gibt es feststehende Motive. Ein Geier steht etwa für Pleite.
In die öffentliche Kritik geriet 1994 Haitzingers Plakat für die Europawahlen, auf dem er in allzu spärlich bekleidete rothaarige und vollbusige Europa präsentierte. Horst Haitzinger lebt und arbeitet in München. Er ist verheiratet und ist Vater zweier Töchter. Laut des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik ist diese Karikatur Haitzingers Lieblingskarikatur.
Horst Haitzingers mystische Welten in Aquarellen
Nicht nur mit dem Zeichenstift seziert Horst Haitzinger die Protagonisten aus Politik und Gesellschaft mit außergewöhnlicher Treffsicherheit. Seine Aquarelle, veröffentlicht in Sonderausgaben des Stiebner-Verlags, besitzen bereits Sammlerwert. Die Haitzinger-Titel zählen mit einer verkauften Gesamtauflage von mehr als einer Million Exemplare zu den erfolgreichsten Veröffentlichungen in diesem Segment. Nun lüftet der Karikaturist ein ganz privates Geheimnis: Er präsentiert sich erstmals als Maler großformatiger Ölgemälde, die den Betrachter auf eine schier endlose Reise in mystische Welten mitnehmen. Diese phantastischen Bilder erscheinen nun erstmals zusammen mit einer Auswahl an Highlights aus seinen mehr als 14.000 Karikaturen für Tageszeitungen und Aquarellen in einem Band. Ein Muss für alle Haitzinger-Fans und eine wahre Fundgrube für die Freunde der politischen Zeichnungen, die sich von der bisher unbekannten Seite des Karikaturisten überraschen lassen wollen.

Auszeichnungen:
Ludwig-Thoma-Medaille in Gold 1973;
Schwabinger Kunstpreis 1981;
Thomas-Nast-Preis 1983;
Journalistenpreis des Bund Naturschutzes 1984;
Ehrenpreis des Deutschen Karikaturenpreises 2004;
Bayerische Verfassungsmedaille in Gold 2006

Websites:
www.munzinger-archiv.de; http://www.infobitte.de/free/lex/wpdeLex0/online/h/ha/Haitzinger-_Horst.htm

 

Karikaturen:

Horst Haitzinger, Karikaturen und Malerei, 2008
Horst Haitzinger, Karikaturen, Jahrgänge 1983-2008

 

 

 

 
   
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