Zwei Gymnasien aus dem Landkreis nahmen am Erasmus+-Projekt in Tschechien teil

In der Zeit vom 10. – 16. April 2016 waren acht Schüler aus der Q11 vom Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen und ebenso viele Schüler vom Leonhard-Wagner-Gymnasium Schwabmünchen im Rahmen des gemeinsamen Erasmus+-Projekts „19. Jahrhundert –Fin de Siècle“ zum zweiten Symposium in Frýdlant, Tschechien. Dabei trafen sich Schülerinnen und Schüler der Projektpartner aus Italien, Slowenien, Deutschland und Tschechien. Die Schülerinnen Daniela Reiter und Anna Stegmüller aus Gersthofen berichten über die Woche in Frýdlant:
Am Sonntag, pünktlich um 8.30 Uhr, war die Abfahrt bei uns in Gersthofen. Wir wurden mit dem Bus, in dem bereits acht weitere Schüler aus Schwabmünchen saßen, abgeholt und so ging es los nach Tschechien. Nach der sechsstündigen Busfahrt nahmen uns auch schon die Gastfamilien in Empfang. Da wir einige schon aus dem 1. Symposium in Deutschland kannten, war auch bei ihnen die Freude über unsere Ankunft groß.
Am Montag begann der Tag mit der Begrüßung der Direktorin des Gymnasiums in Frýdlant und der Vorstellung des Programms. Anschließend machten wir eine Entdeckungstour durch die Stadt und beantworteten dabei verschiedene Fragen über die Stadtgeschichte, wobei uns vor allem der Besuch des lokalen Museums geholfen hat. Nach einer Stärkung in der Mensa ging es hoch zum Aussichtsturm.
Am Dienstag ging es mit dem Bus nach Liberec (Reichenberg) und wir machten uns auf die Suche nach den Spuren von Liebig. Die tschechische Lehrerin führte uns durch die Stadt und erklärte uns zu jedem wichtigen Standort ein paar Details. Nachmittags blieb uns dann noch etwas Zeit, in der Stadt shoppen zu gehen, bevor wir mit dem Bus zurück nach Frýdlant gefahren sind.
Am Mittwoch war der Höhepunkt der Woche: Bei schönsten Wetter besuchten wir die tschechische Hauptstadt Prag. Alles begann mit der Sonderausstellung des „Slawischen Epos“ von Alfons Mucha in der Nationalgallerie. Entlang des Königswegs ging es dann weiter Richtung Veitsdom,  einem der höchsten Punkte Prags. Dabei genossen wir den sensationellen Ausblick über die ganze Hauptstadt. Etwas müde vom Laufen machten wir uns auf den Heimweg zu den Gastfamilien.
Am Donnerstag fuhren wir dann noch einmal nach Liberec, um uns die Kunstsammlung von Heinrich Liebig anzuschauen. Danach wollten wir eigentlich in den Zoo der Stadt, wo wir das Wahrzeichen Liberecs, den weißen Tiger anschauen wollten,  aber leider hat es den ganzen Tag geregnet. Wir durften dann entscheiden, wie wir den Nachmittag verbringen wollten: so sind einige  in das wissenschaftliche Museum gegangen und der andere Teil hatte noch Zeit in der Einkaufspassage Souvenirs zu besorgen.
Am Freitag haben wir in den Computerräumen der Schule Präsentationen über die ganze Woche erstellt. Wir haben ebenfalls noch an einem Kalender des 19. Jahrhunderts gearbeitet. Bevor am Nachmittag die Abschlussfeier veranstaltet worden ist, bekamen wir noch eine Führung durch die Brauerei in Frýdlant.
Der letzte Tag, der Tag der Abfahrt, bereitete uns allen Bauchschmerzen, da jeder von uns gerne noch länger geblieben wäre. Denn während dieser Woche haben wir viele neue Freunde kennen gelernt und diese lieb gewonnen. Als es also dem Ende entgegen ging und wir uns voneinander verabschieden mussten, sind doch die ein oder anderen Tränen geflossen. Herzlichen Dank an die begleitenden Lehrkräfte Frau Jauchmann, Frau Egger und Frau Schmid-Mägele.

 

 

 
   
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