Hilfestellung in schwierigen Erziehungs- und Lernsituationen

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Auf Bitten des Elternbeirates stellte Dipl. Psych. Christine Schaller, Schulpsychologin am PKG,

die folgenden Literaturempfehlungen zusammen

Psychologische Ratgeber für Eltern

Schulpsychologischer Dienst des PKG von Dipl.Psych. Christine Schaller

Kinder können uns Eltern die schönsten Glücksmomente schenken - aber Kinder können auch unendlich anstrengend sein und uns viele Sorgen bereiten.

Das sind die beiden Seiten der gleichen Medaille!

Alle Kinder und Jugendliche haben im Lauf ihrer Entwicklung schwierige Situationen zu bewältigen und können dabei auch seelische Probleme entwickeln. Nur selten ist eine therapeutische Hilfe notwendig.

Die meisten Schwierigkeiten bewältigen Kinder oder Jugendliche alleine oder gemeinsam mit ihren Eltern.

Die folgenden Ratgeber können dabei eine Unterstützung sein.

Sie sollen eine Hilfe bei Alltagsproblemen sein.

Die Bücher können aber auch erkennen helfen, wann die Unterstützung einer psychologischen Fachkraft nötig ist

Dipl.Psych. Christine Schaller steht gerne für persönliche Gespräche zur Verfügung (Terminvereinbarung über Sekretariat).

 

 

"Aggressives Verhalten. Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher" von Franz Petermann, Manfred Döpfner, Martin H. Schmidt:

Manche Kinder fallen auf, weil sie häufig zornig und leicht reizbar sind. Sie widersetzen sich sehr oft den Anweisungen von Erwachsenen, ärgern Gleichaltrige, zerstören bewusst fremdes Eigentum und schieben die Schuld für eigene Fehler häufig auf andere. Solche Kinder stellen eine schwere Belastung für den Familienalltag dar. Das Buch behandelt in knapper Form wichtige Erziehungsgrundsätze im Umgang mit derartigen Kindern, wie z. B. die Aufstellung klarer Regeln, den gezielten Einsatz von positiver Verstärkung sowie den Grundsatz der " natürlichen Folgen".

Hogrefe Verlag, 2001, ca. 50 S., ISBN 3-8017-1452-7; € 5,95;                                             

 

 

 

 

Aggressives und regelverletzendes Verhalten

 "Schulangst. Ein Ratgeber für Eltern und Lehrer" von Wolfgang Oelsner, Gerg Lehmkuhl:

Ein Schulleiter und ein Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie haben gemeinsam ein Buch über Schulangst geschrieben. Hier wird beschrieben, welche Ängste in der Schule auftreten können, es werden Fallbeispiele geschildert und es wird auf Möglichkeiten der Angstbewältigung eingegangen.

Walter Verlag, Februar 2002, ca. 160 S., ISBN 3-530-40120-X; € 14,90;

 

 

 

 

Angst und Schule

"Ratgeber hyperkinetische Störungen" von Manfred Döpfner, Jan Frölich, Gerd Lehmkuhl:

Ruhelosigkeit und ständiges Zappeln - immer mehr Eltern stellen bei ihren Kindern solche Verhaltensweisen fest. Fachleute sprechen von Hyperkinetikern. Solche Kinder platzen mit Antworten heraus und es fällt ihnen schwer, begonnene Tätigkeiten zu Ende zu bringen. Der Alltag mit einem Zappelphilipp ist sehr anstrengend. Der kompakte Ratgeber gibt Eltern viele nützliche Hinweise für den Umgang mit einem solchen Kind.

Hogrefe Verlag, Mai 2000, ca. 50 S., ISBN 3-801-71368-7; € 5,95;

 

 

 

 

Aufmerksamkeitsprobleme und Unruhe

 "Iss doch endlich normal! Hilfen für Angehörige von essgestörten Mädchen und Frauen" von Bärbel Wardetzki:

Wenn ein Mädchen eine Diät beginnt, dann tolerieren und unterstützen das die Eltern oftmals und bewundern die Gewichtsabnahme. Spätestens aber dann, wenn das Untergewicht bedrohliche Ausmaße erreicht, schlägt die Bewunderung in Sorge um. Die Eltern fühlen sich hi1flos. Ignorieren, drohen, gutes Zureden, bitten und flehen - nichts scheint zu helfen. Warum hat sich meine Tochter so verändert? Warum reagiert meine Tochter auf mich so stur und aggressiv? Was habe ich falsch gemacht? Auf diese Fragen versucht die Autorin Antworten zu geben.

Kösel Verlag, Juli 2002, ca. 245 S., ISBN 3-466-30406-7; € 16,95;

 

 

 

 

Essstörungen

"Einmal Himmel und zurück. 13 Phantasiereisen für Kinder" (Buch + CD) von R. Horn:

Beim Zuhören erlebt das Kind innere Bilder, die ihm helfen, sich von Ängsten, Traurigkeit, Selbstzweifel und Belastungen zu befreien. Die Meditationsmusik eignet sich auch für Jugendliche.

Kontakte Musikverlag; Juli 1995, Buch ca. 30 S.;

Buch + CD; ISBN 3-896-17019-8; € 17,80

 

 

 

 

Entspannung

"Legasthenie und andere Wahrnehmungsstörungen. Wie Eltern und Lehrer helfen können" von Mechthild Firnhaber:

Die Autorin hat selbst zwei Kinder, die schwere Probleme mit dem Erlernen des Lesens und der Rechtschreibung hatten und berichtet in diesem Buch auch immer wieder über ihre eigenen Erfahrungen. Das Buch ist praxisorientiert und auch für den Laien verständlich geschrieben. Im ersten Teil geht es um Ursachen der Legasthenie, im zweiten Teil um den Schulalltag eines Legasthenikers und Hilfemöglichkeiten.

Fischer-Taschenbuch, September 2005, ca. 320 S., ISBN 3-596-162920; € 8,90;

 

 

 

 

Lese- uns Rechtschreibschwäche

"Richtig lernen. Tipps und Lernstrategien" von Sibylle Kroll:

Dieses Buch gibt in knapper Form viele Hinweise zur Verbesserung der häuslichen Lernsituation. Themen sind z.B. die Gestaltung des Arbeitsplatzes, Tipps zur Zeiteinteilung und zum Umgang mit "Anlaufschwierigkeiten", Gedächtnisstrategien sowie Hinweise zur richtigen Prüfungsvorbereitung. Außerdem enthält das Buch spezielle Lernrezepte für bestimmte Fächer.

Das Buch richtet sich an die Schüler. Beigelegt ist ein Elternbegleitheft.

Für die Unterstufe: Stark Verlag, 1998, ca. 120 S., ISBN 3-89449-348-8; € 8,90;

Für die Oberstufe: Stark Verlag, 1999, ca. 125 S., ISBN 3-89449-455-7; € 8,90;

 

 

 

 

Lern- und Leistungsprobleme

"Pubertät. Loslassen und Haltgeben" von Jan-Uwe Rogge:

Der Autor hat zahlreiche Erziehungsratgeber verfasst. Anhand von Alltagssituationen (z.B. die Debatte über die Uhrzeit, zu der Jugendliche abends daheim zu sein haben) werden gute und weniger hilfreiche Verhaltensmöglichkeiten geschildert.

rororo-Verlag, 2001, ca. 225 S., ISBN 3-499-60953-3; € 8,50; 

 

 

 

 

Pubertät

 "Soziale Kompetenz" Band 6 aus der Reihe: Trainings für Eltern, Kinder und Jugendliche von Martin Herbert:

Es gibt Kinder, die Schwierigkeiten haben, soziale Kontakte zu Gleichaltrigen aufzunehmen. Sie gelten als schüchtern und gehemmt. Manchmal ziehen sich diese "stillen" Kinder in eine Spiel- und Gedankenwelt zurück. Für Erwachsene hat das auch angenehme Seiten, die Kinder gelten als "häuslich" und "brav". Die Kinder selbst leiden aber oft und möchten ihre Situation verändern. Was kann man als Eltern tun, um den Kindern zu helfen? Das Buch zeigt Möglichkeiten auf, wie Eltern ihr Kind unterstützen können.

Huber-Verlag, Juni 1999, ca. 45 S., ISBN 3-456-83169-2; € 7,95;

 

 

 

 

 

Soziale Ausgrenzung und Probleme mit Gleichaltrigen

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